Besichtigungen

"Gutes aus der Schweiz" 

 

9.Oktober 2018

Besichtigung BINA (Bischofszeller Nahrungsmittel AG) stand auf dem Programm für diesen Nachmittag. Auf den ersten Blick wirkten die 45 Mitglieder vom Club 60plus allerdings, als marschierten sie direkt in einen Operationssaal: Kein Schmuck, keine Uhren, keine Schals, flache Schuhe, eingepackt in blaue Plastiküberzüge, Haare, Ohren, Schnauz und Bart unter gelben Häubchen versteckt und um wirklich ein fast steriles Bild zu erhalten, alle mit weissen Kitteln bekleidet. Nach der Händedesinfektion ging es dann los!

                                  

Die BINA ist eine führende Herstellerin von Lebensmitteln in der Schweiz. Sie ist seit 1945 Teil der Migros. Die vielfältige Produktepalette unter dem Leitgedanken „Gutes aus der Schweiz“ umfasst die vier Geschäftseinheiten Früchte, Fertiggerichte, Kartoffeln/Tiefkühlprodukte und Getränke (Ice Tea, Fruchtsäfte), welche den Kunden frisch, tiefgekühlt oder als lang haltbare Produkte angeboten werden. Zum Sortiment gehören über 2000 Artikel. Beschäftigt werden rund 1000 Mitarbeitende.
Das „Dabeisein“ beim sorgfältigen Verarbeiten von verschiedensten Lebensmitteln war höchst interessant. Kartoffeln beispielsweise unterliegen einer sehr strengen Eingangskontrolle. Geschält werden die Kartoffeln mittels einer Dampfinjektion, bevor sie zu regelmässigen Pommes Frites geschnitten werden. Die nicht verwendbaren Randteile sind für andere Produkte wie Mifloc-Kartoffelstock bestimmt. Was an pflanzlichen Abfällen sonst noch anfällt, wird als Schweinefutter gebraucht.  Die BINA gehört zu den wichtigsten Kartoffelverarbeitern der Schweiz und zeichnet sich durch die Sortimentsbreite, die Verarbeitungstechnologien und die Produktevielfalt in diesem Bereich aus.
 
Der Rundgang führte durch viele weitere Produktionsanlagen und zeigte auch, wie die Bestellungen für die kleinen und grossen Verkaufsläden und auch die ausländischen Abnehmer vorbereitet werden.
Die anwesenden Club 60plus-Mitglieder wurden sich bewusst, was für technische und logistische Meisterleistungen nötig sind, um Konsumentinnen und Konsumenten einwandfreie, qualitativ hochstehende Lebensmittel anzubieten. Zudem war eindrücklich zu sehen, in was für lärmigen, von verschiedensten Düften und Temperaturen geprägten Hallen die Mitarbeitenden ihre tägliche Arbeit verrichten.

15. Oktober 2018      

 

 

"Ein Blick hinter die Kulissen von srf"

20. März und 4. April
Die Besichtigung vom TV-Studio Leutschenbach wurde zweimal durchgeführt; 80 Club-Mitglieder liessen sich die Chance, einen Blick hinter die Kulissen des Schweizer Fernsehens zu werfen, nicht entgehen. Die gut 90-minütige Führung durch verwinkelte Gänge, treppauf und treppab, bot interessante, spannende und aussergewöhnliche Einblicke und Hintergründe in die Welt des Fernsehens, zerstörte allerdings auch die eine oder andere Illusion.
                           
Im Studio Zürich Leutschenbach werden sämtliche Fernsehprogramme von SRF durch die tpc Filmproduktion hergestellt. Ausserdem sind die Direktion, die Direktionsbereiche und die Abteilung Finanzen und Services hier angesiedelt. Danebst braucht es unzählige Räume für Studios, Regie, Technik, Maske, Garderobe …
 
Die Kameras im Studio für die Nachrichtensendungen laufen auf Schienen, sind ferngesteuert und auf jede Person individuell eingestellt. Fussabdrücke am Boden zeigen auf, wo der Moderator/die Moderatorin hin stehen muss. Die Ansage-, Erklärungs- oder Hinweistexte müssen nicht auswendig gelernt werden. Ein Teleprompter ermöglicht das Ablesen. Die spezielle Technik dieses Hilfsmittels erweckt beim Zuschauer den Eindruck von Blickkontakt und freiem Sprechen. Der Hubtisch sorgt dafür, dass bei Interviews die Gespräche auf Augenhöhe durchgeführt werden.
Für Gesprächsstoff auf der Heimreise war gesorgt und alle waren sich einig, die Fernseh-Sendungen in Zukunft aus einem etwas anderen Blickwinkel zu sehen. 
Die Studios der Tageschau, Arena, Kassensturz, Club, Sportstudio, Puls und andere mehr werden alle mehrfach genutzt und erstaunen dadurch, dass sie viel kleiner sind als sie im Fernsehen wirken.

5. April 2018      

 

 

 

 

"Besichtigung A. Vogel, Roggwil"

Dienstag, 5. September

 

 

"In der Natur ist uns alles gegeben, was wir zum Schutz und zur Erhaltung der Gesundheit brauchen", so die Vision und Philosophie von A. Vogel.

 

 

                         

 

Bei herrlichem Herbstwetter bestiegen 47 Club-Mitglieder den Car in Herisau, um in Roggwil die Welt des Heilpflanzenanbaus und der Produktion der Arzneimittel von A.Vogel zu entdecken.
Das Unternehmen Bioforce AG, das im Besitze der Alfred Vogel-Stiftung ist, wurde 1963 von A. Vogel in Roggwil gegründet und beeindruckt durch ihre Grösse und die internationale Präsenz. In der Schweiz beschäftigt Bioforce 140 Mitarbeitende und 10 Auszubildende. Zusammen mit den Partnergesellschaften sind weltweit ca. 500 Mitarbeitende für A. Vogel Produkte tätig. 
Allein in Roggwil werden jährlich 350 Tonnen Frischpflanztinkturen hergestellt. 
Das Wirken des Pioniers Alfred Vogel und seine Philosophie wurde den Teilehmern in einer kurzen, sehr interessanten Film-Präsentation vorgestellt. Beim Rundgang durch den Heilpflanzen-Schaugarten konnten die Besucher verschiedene Heilpflanzen riechen und kosten. Die anschliessende Führung "von der Frischpflanze zum Heilmittel" gab einen vertieften Einblick in die beeindruckende automatisierte Produktion. 
Nach einer Degustation wurde dann im Shop rege eingekauft. Mit einem kleinen Geschenk und vielen neuen Eindrücken kehrten die Club-Mitglieder gegen Abend zufrieden wieder nach Herisau zurück.

 

3. Oktober 2017

 

 

 Besichtigung

"Post-Paket-Zentrum, Frauenfeld"  

28. März 2017

                   

Über 70 Mitglieder erhielten einen beeindruckenden Einblick in die faszinierende Welt der Postverarbeitung.

 

 

                    

 

Als Einstieg erhielten die interessierten Mitglieder eine Präsentation gezeigt, wie die Pakete auf den Anlagen schonend und ohne Einsatz von Hilfsmitteln verarbeitet werden. Täglich werden in den schweizweit 4 Paketzentren rund 230'000 Pakete - in Spitzenzeiten bis zum Doppelten - sortiert und verladen.
 
Bei einem spannenden Rundgang konnten sich die Besucher selber überzeugen, wie speditiv die Pakete verarbeitet sortiert werden. Dabei wurde auch klar, wie wichtig es für die automatische Einscannung ist, dass Pakete richtig adressiert (rechts unten) und richtig verpackt (ohne Schnüre) werden.
 
Im Anschluss an den informativen Rundgang wurde die Gäste noch mit einer kleinen Stärkung verwöhnt.
 

 

  3. April 2017

 

 

 

"Appenzeller Alpenbitter - die Medizin"

 
8. November 2016

                   

Mit einer Führung durch die Appenzeller Alpenbitter AG erhielten 50 Mitglieder einen interessanten Einblick in die Herstellung des wohl bekanntesten "Appenzellers".

 

 

 

                                

 

In Appenzell entsteht purer Genuss. Eng verbunden mit der Region pflegt die Appenzeller Alpenbitter AG liebevoll langjährige Traditionen, überrascht aber auch mit jungen neuen Produkten.
Der 1902 gegründete Familienbetrieb wird heute von der dritten und vierten Generation geführt. 
Das Originalrezept des Appenzeller Alpenbitters mit seinen 42 Kräutern wird streng geheim behalten. Nur gerade zwei Verwaltungsräte kennen die Zusammensetzung der Kräuter und sind für deren Mischung zuständig.
Am Schluss des Rundganges durften die Teilehmer den Alpenbitter als Medizin geniessen und verschiedene "Müsterli" fruchtiger und rahmiger Liköre degustieren.

 

 

 

  14. November 2016

 

 

"Führung durch die Strafanstalt Gmünden..."

Am 8. März 2016 nahmen 30 Clubmitglieder an der Führung durch die kantonale Strafanstalt teil.

 

 

Die Gruppe wurde von Direktor Kurt Ullmann herzlich empfangen und über die Entwicklung der Stafanstalt, von 1884 als eine "Erziehungsanstalt für liederliche und arbeitsscheue Männer" bis heute zu einer modernen und leistungsfähigen Strafanstalt mit individuellen Vollzugsformen, ins Bild gesetzt.
 
Anschliessend bekamen die Besucher einen Einblick in den Wohnbereich. Es konnten Eindrücke von verschiedenen Zellen, dem Aufenthaltsraum, der Küche und dem Essraum gewonnen werden. Besonderen Eindruck hinterliess der Sicherheitstrakt mit modernsten Sicherheitseinrichtungen, den Arrestzellen und den Untersuchungshaft-Zellen.
 
Als Ziel und Massnahme beim heutigen Strafvollzug stehen die Tataufbereitung der Insassen, die Wiedergutmachung, die Aus- und Weiterbildung bis hin zur Entlassungsvorbereitung im Vordergrund. Bei den vielen verschiedenen Nationalitäten, Religionen und Chrakteren eine sehr anspruchsvolle Aufgabe für die Anstaltsleitung und das Vollzugspersonal.
 
Beim Umtrunk auf dem Heimweg, in der Schaukäserei Stein sorgte der interessante Nachmittag für ausgiebigen Gesprächsstoff.

 

 

Herisau,09. März 2016