Unterhaltung

 

 

 

 

"Ein persönliches Neujahrskonzert"

Dienstag, 15. Januar

 

 

 

                              

 

 

Kaffeehausstimmung herrschte beim Club 60plus Herisau und Umgebung. Das Salonorchester St. Gallen gab sich die Ehre und verwöhnte die rund 120 Clubmitglieder wie vor 100 Jahren mit gehobener Unterhaltungsmusik und leichter Wiener Klassik.
 
Die 14 Musikantinnen und Musikanten boten unter der Leitung von Dirigent Peter Stricker ein ganz persönliches Neujahrkonzert, live, ohne Discjockey, ohne Verstärkeranlage, dafür mit überaus humorvollen Ansagen und Erklärungen des Orchester-Leiters. Teilweise gab er auch pikante Details aus dem Leben der Komponisten preis. Zu hören waren unter anderem Werke von Oskar Strauss, Emil Waldteufel, Paul Lincke und Johann Schrammel.
 
Gemäss Peter Stricker ist ein Salonorchester ein Instrumental-Ensemble, das vor allem für die Aufführung von Unterhaltungsmusik aus der Zeit zwischen etwa 1880 und 1950 zum Einsatz kam. Bedarf für diese Art Orchester gab es in bürgerlichen Salons und in Ballsälen des 19. Jahrhunderts. Regeln für die Besetzung eines Salonorchesters gibt es nicht. Aufgebaut ist es wie ein kleines Sinfonie-Orchester, ergänzt mit modernen Instrumenten wie beispielsweise Saxophon. Warum man heute noch Salonmusik spielt, erklärt Peter Stricker damit, dass es dieses Repertoire in normalen Konzertprogrammen kaum mehr gibt, obwohl immer wieder wunderschöne Perlen entdeckt werden. Musik, mit der vor allem das ältere Publikum emotional einiges verbindet.  Die grösste Sorge von Stricker ist das Nachwuchsproblem. Junge Musiker kennen diese Literatur nicht oder sind meist Profis in grossen Orchestern. 

 

 

17. Januar 2019

 

 

 

"Musikalisch rond om dä Säntis"

Dienstag, 11. Dezember

 

 

 

                              

 

 

Kerzenlicht, Schöggeli, Tannenreisig. Es war ein rundum gefreuter Anlass im vollbesetzten, weihnächtlich geschmückten Pfarreisaal. Nebst Gratulationen zu runden Geburtstagen und Hinweisen auf die Veranstaltungen im 2019 hatte Thomas Bruppacher, Präsident vom Club 60plus Herisau, erstaunliches zu berichten. Animiert durch die Wahl von zwei Frauen in den Bundesrat, wollte er wissen, wie das mit der Quotenregelung in seinem Verein aussieht. Es gibt nichts zu klagen: Im Club 60plus sind rund 200 Männer und 500 Frauen.
 
Den musikalischen Teil des Nachmittags bestritten Werner Alder am Hackbrett, Maja Stieger als Geigenspielerin und Peter Looser am Bass. Die Musiker traten als Duo, Trio oder gar im Quartett auf, der 60plus-Hausmusiker, Georg Kegel, war anfänglich mit seiner Handorgel auch dabei. Zu hören war Musik „rond om dä Säntis“, Appenzeller Volksmusik von unter anderen Josef Rempfler und aus der Alder-Dynastie. Auch ein Zäuerli mit Talerbecki-Begleitung fehlte nicht. Mit besinnlichen und fröhlichen Weisen, mit mitsingen und mit Müsterchen aus Werner Alders Witzkiste wurde das Vereinsjahr abgeschlossen. Es war ein Anlass  zum Entspannen und sich wohlfühlen.                             

 

 

17. Dezember 2018

                            

 

 

 

"Clown-Syndrom: Ihr seid der Ozean"

Dienstag, 13. November

 

 

                             

 

Mit den Worten „ihr seid der Ozean“ werden die Zuschauer im voll besetzten Saal des katholischen Pfarreiheims vom Komiker Duo begrüsst. Es folgten Anweisungen, wie die Wellenbewegungen mit den Armen zu symbolisieren seien. Eric Gadient, der Schauspieler mit Down-Syndrom als Oberschiedlich und Olli Hauenstein, der mit vielen Preisen ausgezeichnete Komiker, Schauspieler und Clown als Unterschiedlich, ziehen das Publikum damit sofort in ihren Bann. Beiden gemeinsam ist das Clown-Syndrom.
Rosmarie Bosshard, verantwortlich für das Unterhaltungsprogramm beim Club 60plus Herisau, kündigt die beiden Künstler als Kuchen und Praliné für Herz und Seele an. Geboten wird ein feiner Humor zwischen zwei Menschen, die sich gern haben.
Der Name der beiden ist Programm. Ob sie nun zusammen Fischen gehen oder kochen: Oberschiedlich behält stets die Oberhand über den ziemlich ungeschickten Unterschiedlich. Mit Angelrute und Netz ziehen die beiden Protagonisten los, um den grossen Fischfang zu machen. Was sie aber an Land ziehen sind keine Fische, sondern unglaubliche Geschichten. In ihrem Netz verfangen sich verrückte Phantasiegebilde ebenso wie zauberhafte Träume. Mit viel Poesie, Musik und Humor agieren sie auf Augenhöhe und machen ihre Unterschiede irrelevant oder gar unsichtbar.
Das Zusammenspiel lebt von grossen Gefühlen, Mimik und Gestik, Witz und Tiefgang, den unverkennbaren Merkmalen von Clown-Syndrom. Die beiden Künstler kommen mit wenig Worten, dafür mit viel Charme und Herz aus und begeistern das Publikum mit ihrer einfühlsamen und authentischen Art.

 

19. November 2018

                            

 

 

 

"Jodlergruppe Hirschberg begeisterte"

Dienstag, 16. Oktober

 

 

 

                         

 

War es nach vielen Tagen mit strahlend blauem Himmel den paar kleinen Wolken zu verdanken, dass der Saal im Pfarreiheim Herisau trotz OLMA, Ferienzeit und Ausflugswetter überaus gut besetzt war? Oder lag es einfach daran, dass die Jodlergruppe Hirschberg wie ein Magnet wirkte?

Vor 30 Jahren gründete der Herisauer Gemeindeschreiner Bruno Fässler die Jodlergruppe Hirschberg. Heute tritt die beliebte Formation mit vier Familienmitgliedern und zwei Brüdern auf. Die Jodlergruppe Hirschberg lebt mit ihren Appenzeller Liedern, Zäuerli, Rugguuseli und Ratzliedli die tiefe Verbundenheit zu Heimat und Brauchtum, scheut sich aber auch nicht, Schlager in ihr Repertoire aufzunehmen.

Das abwechslungsreiche  Programm, das Gespür der Hirschberg-Gruppe für kurzweilige Unterhaltung mit vielen humorigen Einlagen liess keine Wünsche offen. Viel war für Herz und Gemüt  dabei, gekonnt wurde ein Mix aus fröhlichen und melancholischen  Liedern geboten und auch die Lachmuskeln hatten einiges zu tun. Ob Stücke aus der neuen CD „Heemetliebi“, ein Lied von Andreas Gabalier, gesungen im Innerrhoder-Dialekt oder der Hirschberg-Hit „Morgenrot im Alpstein“, alles kam sehr gut an beim Publikum. Vereinzelt hörte man sogar da und dort ein Mitsummen.

Mehr als ein Mitsummen war bei den drei Club-Mitgliedern zu hören, die sich mit gutem Erfolg im Talerschwingen versuchten und die Hirschberg-Jodler gekonnt begleiteten. Zur Freude aller forderte ein weiteres Clubmitglied als Vorjodler die Profis heraus, die nur noch  „gradhäbe“ durften.

 

22. Oktober 2018

                            

 

 

 

"Minigolf- und Grillplausch"

Dienstag, 21. August

 

 

Gerade noch rechtzeitig beschloss der Regierungsrat, unseren Grillplausch nicht platzen zu lassen! An seiner Morgensitzung hob er das absolute Feuerverbot auf. 

 

                          

 

 

Diese "brandneue" Nachricht freute natürlich die knapp 40 Mitglieder, die bei noch hochsommerlichen Temperaturen in kleinen Gruppen auf der schön angelegten und vom Verein Minigolf Krombach tadellos unterhaltenen 18-Loch- Minigolfanlage mit Elan und mehr oder weniger Erfolg um Punkte kämpften.
Nach dem Spiel brutzelten die nicht immer 100%-ig zuordnungsbaren Würste auf dem Holkohlengrill - und fanden alle in der geselligen Runde einen hungrigen Abnehmer. Auch die kühlen Getränken vom Kiosk waren hoch willkommen. 

Einmal mehr ist ein traditioneller Sommeranlass mit angeregten Gesprächen und bereichernden Begegnungen nur zu schnell wieder vorbei!                            

 

 

6. September 2018

                                    

 

 

“Vo Wiertschafte ond Wiertshüüsler”

12. Juni 2018 

 

  

“Wa ischt em Appezellerländli sin Reiz? Isch doch klar, a jedem Egge e Beiz...”
So beginnt Peter Eggenberger seine Ausführungen vor rund 90 Mitgliedern vom Club 60plus über eine ganze Reihe berühmter Ausflugsziele und gemütlicher Höcklerbeizen. Aber eben, das war einmal! Eine stattliche Zahl dieser Lokalitäten ist landauf, landab innerhalb der letzten Jahre verschwunden, geblieben aber sind zahlreiche Erinnerungen und Geschichten. Geschichten rund um schlagfertige Wirtsleute und originelle Stammtischler, die bis auf den heutigen Tag staunen, schmunzeln und herzhaft lachen lassen.
 
                     
 
Im Kurzenberger Dialekt lässt Peter Eggenberger erstaunliche Begebenheiten, verblüffende Zwischenfälle und schier unglaubliche Tatsachen rund um einstige und heutige Wirtshäuser und Wirtshäusler aufleben. Die Erinnerungen an solche Beizen hält er in seinem Buch „Vo Wiertschafte ond Wiertshüsler“ als vergnügliche Kurzgeschichten fest. Für grosse Heiterkeit sorgten die Geschichte vom „Baarefüdli-Gmaandroot“, sowie das in den „Tummiskaschte“ (Gülleloch) gefallene Gebiss von Dorforiginal Hans Sonderegger, dessen Suche im Kasten letztlich von Erfolg gekrönt war.
In seinem „braaten“ Kurzenberger-Dialekt erzählt er von Tudere (Lafere) und höch zoole (zaure) und lässt die Zuhörenden so fast einen kleinen Sprachkurs absolvieren. Er erinnert an den Beginn des Tourismus im Appenzellerland mit den Bäderkuren, von denen sich die Gichtler, Arthrösler und Rheumatiker Linderung erhofften, von den direkten Verbindungen des öffentlichen Verkehrs von Paris oder Warschau nach Heiden und an die Molkenkuren.
Peter Eggenberger ist ein brillanter Erzähler. Rhetorisch hervorragend versteht er es, seine Zuhörer mit viel Sachkenntnis und Humor in den Bann zu ziehen. Seine Schlussworte sollten nicht ungehört verhallen: Liebe Anwesende, geht Einkehren, geht die Beizen besuchen! Sonst gehen noch mehr Wirtschaften ein. Schimpfen nützt nichts, handeln muss man!

                                

 

24. Juni 2018

 

 

"In 90 Minuten um die Welt"

15. Mai 2018 

 

                       

 

Die beiden Herisauer Kathrin und Ueli Würth haben während 30 Monaten mit ihrem Landcruiser Lars gut 40 Länder auf 4 Kontinenten bereist und bewegten sich von Meereshöhe bis auf knapp unter 5000 Meter ü. M. Neugier, Wissensdurst, Abenteuerlust und ihre Leidenschaft für Fotografie trieb sie aus der schweizerischen Komfortzone. Die Biologin und der Tontechniker waren überaus gut vorbereitet, bauten ihren Lars selber zu einer kleinen „Wohnung“ mit einer kuscheligen Bettecke von gerade mal 1.20 m im Dachgeschoss aus, richteten Küchenzeile, Kühlschrank, Dachbox und Kisten-Möbel ein, um die 900 Posten auf ihrer Packliste auch einigermassen vernünftig verstauen zu können.
Während dem 90-minütigen Vortrag sind von den 12 000 Fotos, die sie behalten haben, gut 500 Bilder, teilweise eindrückliche Drohnenaufnahmen zu sehen. Dazu erzählen sie auf lebendige Weise von eindrücklichen Erlebnissen in einsamsten Wüsten, von Schimpansen im afrikanischen Dschungel und von der stürmischen Schönheit Patagoniens. Sie berichten von unvergesslichen Begegnungen und auch von kleineren Pannen. Viermal wurde Lars verschifft und das ging nicht so ganz problemlos, wie wenn wir die Bodensee-Fähre nutzen. 
Als schönsten Platz auf Erden bezeichnen die beiden Weltenbummler das Kaokoveld im Nordwesten Namibias. Wildnis pur, unendliche Einsamkeit und unglaubliche Landschaften prägten diese Gegend. Als Lieblingspark im südlichen Afrika nennen sie den Kgalagadi-Park, mit den regelmässigen Raubkatzen-Sichtungen, den roten Sanddünen und den weiten Grasflächen.
Wen nun das Fernweh gepackt hat, wer auch wieder einmal verreisen möchte, dem sei der Ganztagesausflug vom Club60 plus empfohlen! Dieser findet am Dienstag 19. Juni 2018 statt und führt an den Bodensee mit Besuch des Zeppelin Museums, das vielleicht nicht ganz so spektakulär wie Bären in freier Wildbahn ist, aber allemal auch ein Erlebnis! Mehr Informationen unter „news/einladungen“ oder direkt bei Peter Lehman 071 352 24 64.

                                

 

23. Mai 2018

                                   

 

 

"Eine Reise mit Figuren und Schatten"

24. April 2018 
 
Es war ein krasser Wechsel: Gut 60 Vereinsmitglieder wechselten von einem wunderbaren Vorsommer-Nachmittag mit all seinen Gerüchen und Geräuschen in einen verdunkelten Saal, in eine ruhige, zauberhaft andere Welt. Angesagt war eine musikalische Reise mit Figuren und Schatten, ein Stück vom Figurentheater „Fährbetrieb“. Ganz speziell war, dass der Herisauer Kurt Fröhlich damit erstmals mit seinem Sohn und Liedermacher Andreas Fröhlich auf der Bühne stand. „Fährbetrieb“ ist eine bekannte Grösse in Figurenspielkreisen, wenn auch diese Art Kunst – zu Unrecht – ein Schattendasein fristet.

 

                            

Zwei Wanderer, Vater und Sohn, sind ziellos unterwegs, ganz entgegen dem heutigen Zeitgeist, bei dem alles zielgerichtet sein muss. Die beiden Männer erzählen von einigen Farbtupfern des wundervollen Kulturraumes Europa. Die Reise beginnt in der Schweiz, beim Fraueli, das auf den Markt geht, während der Mann zu Hühnern und Kuchen schauen sollte, führt dann nach Neapel zur heiligen Lucia, nach Dublin zu Molly Malone, der Herz- und Miesmuscheln-Verkäuferin, zu den Nordlichtern in Schweden und über Prag mit den chassidischen Brüdern via Avignon mit seiner berühmten Brücke, auf der man nicht Tanzen darf und Granada wieder zurück ins heimische Appenzellerland. Die Szenen wechselten vom Figuren- zum Schattenspiel und umgekehrt, und zogen die Zuschauer in ihren Bann.  Die beiden Künstler verstanden es vorzüglich, die Herzen der Zuschauer zu berühren und diese auch zum Nachdenken zu animieren. Viel Heiteres wie auch Besinnliches wurde mit Mimik und Gestik, Musik und Gesang beschworen und gekonnt mit Tradition, Experiment und Sprache gespielt. 

                                

 

27. April 2018

                                   

 

 

"Georg Kegel Trio"

13. Februar 2018 

 

 

Das Trio unseres Hausmusikers Georg Kegel begeisterten die über 120 Mitglieder mit musikalischen Leckerbissen verschiedener Stilrichtungen. Die drei Musiker verstehen es, mit ihrem musikalischen Können auf verschiedenen Instrumenten grossartige Stimmung zu schaffen. So ertönten neben Appenzellermusik, alte bekannte Hits, feinster Blues, aber auch Rock und volkstümliche Schlager.

 

                               

 

Georg Kegel, Peter Bischof und Hanspeter Massina verstanden es ausgezeichnet, das Publikum miteinzubeziehen, sei es zum Mitsingen, klatschen, schunkeln oder sogar zu kleinen Tanzeinlagen.
Die Zuhörer genossen den musikalischen Nachmittag und bedankten sich mit einem herzlichen Applaus.

                              

 

 

28. Februar 2018

                                   

 

 

"Blueme chömed nie ällei"

mit dem Seniorentheater St.Gallen

  

9. Januar 2018
Mit dem turbulenten Schwank "Blueme chömed nie ällei" sorgte das Seniorentheater St. Gallen für einen humorvollen und kurzweiligen Nachmittag im voll besetzten Saal des katholischen Pfarreiheims.

 

                      

 

 

Hanna Wyss hat es nicht einfach im Leben: Während Sie mit Hilfe einer Partnervermittlung für eine neue Beziehung nicht abgeneigt wäre, drangsaliert sie ihr EX-Mann und will Geld für dubiose Geschäfte. Ihre Tochter möchte, dass sie ins Altersheim zieht und verwehrt ihr den Kontakt zum Enkel. Nach zahlreichen Irrungen und Wirrungen kommt die Geschichte dann schlussendlich doch noch zu einem guten Ende.

            

 

10. Januar 2018

                                   

 

 

"Geschichten und Märchen um die Weihnachtszeit"

mit Silvia Stoll und Urs Brand

  

12. Dezember 2017

 

Am traditionellen Dezember-Treff konnte der Präsident im weihnächtlich geschmückten Saal rund 150 Mitglieder begrüssen. 

 

                       

 

 

Silvia Stoll und Urs Brand verstanden es ausgezeichnet, ihre Zuhörer mit Märchen, Fabeln und alten Sagen zu unterhalten. Ihre Geschichten spiegeln dabei allzu menschliche Verhaltensmuster in einer spielerischen Bildsprache, die gerade in der Adventszeit zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln veranlassen.
Mit einer berührenden schwedischen Weihnachtsgeschichte zum Thema "Christkind" stimmte Silvia Stoll die beeindruckten Zuhörer auf die besinnliche bevorstehende Weihnachtszeit ein.

 

 

18. Dezember 2017