Wanderungen                                     

 

 

"Wanderung im Schnee"

8. Januar 2019

 

Seit einiger Zeit bestehen in Schwellbrunn drei ausgeschilderte Schneeschuh-Trails. Dieses Jahr wählte der Tourenleiter die Route AR 2, die von Schwellbrunn zum Landersberg, hinunter nach Wiesen, dann nach Dietenberg und über den Rütiberg zurück ins Dorf führt.
                      

Schneefall und Wind begleiteten die 15 Teilnehmer auf der Wanderung durch die verschneite Landschaft. Die Ausflügler erlebten – gemächlich wandernd – eine herrliche Winternatur mit verschneiten Tannenwäldern, gurgelnden Bächlein, vom Oktobersturm umgestürzten Bäumen und sanften Auf- und Abstiegen. Nach 6,5 Kilometern und fast drei Stunden Marschzeit freute man sich schliesslich dennoch auf die heimelige Gaststube und die freundliche Bewirtung im «Ochsen». Mit der Busfahrt zurück nach Schwellbrunn endete der gelungene Nachmittag.

15. Januar 2019

 

 

9. Schluss-Stern-Wanderung

"Wandern wirkt Wunder"

20. November 2018

 

Die Wandersaison vom Club 60plus Herisau wird traditionsgemäss mit einer Sternwanderung abgeschlossen.  Rund 80 Frauen und Männer trafen sich, vom Rohren, von Wilen und vom Saum her kommend, im Restaurant Rechberg.  Das war gar nicht so einfach: Viele Wanderwege sind gesperrt, Nachwirkungen vom Oktober-Sturm Vaia sind nicht zu übersehen und einmal muss der Weg abseits der normalen Route durch unwegsameres Gelände gesucht werden.
                       
Acht Wanderungen und zwei Velotouren rief Guido Kolb in Erinnerung und konnte von da und dort amüsante Begebenheiten erzählen. Auch informiert er die Anwesenden, dass Wandern tatsächlich Wunder wirke: Es senkt den Cholesterinspiegel, wirkt gegen Übergewicht, lindert rheumatische Schmerzen, stärkt das Immunsystem und vieles andere mehr. Kein Wunder, machen die anwesenden Club-Mitglieder einem topfitten Eindruck. Thomas Bruppacher, Präsident vom Club 60plus Herisau, schätzt vor allem, dass die Wanderungen immer in der Nähe und mit dem öffentlichen Verkehr machbar sind und immer eine Wirtschaft irgendwo auf der Route ist.
Die zehn feinen, von der Senior-Wirtin gebackenen Schlorzifladen verschwinden im Nu und Singen und Schunkeln mit Georg Kegel und Norma Hummer kommt nicht zu kurz. Einzig von der herrlichen Rundsicht auf den Säntis und das Appenzellerland war nichts zu  sehen.                     

 

 

26. November 2018

 

 

8. Wanderung

"Liebliche Bodensee-Herbstwanderung"

 23. Oktober 2018

 

                      

 

Die Wanderung begann in Münsterlingen und führte zuerst durch den wunderschönen Park der psychiatrischen Dienste des Kantons Thurgau nach Bottighofen.  Weiter ging es dem Seeufer mit all seinen prächtigen Herbstfarben und Herbststimmungen entlang. Sonnenschein wechselte ab mit Nebelschwaden und gab so immer wieder neue Eindrücke auf den Bodensee in allen seinen Facetten preis. Unterwegs genoss man die wechselnde Uferlandschaft, welche den See mit wild wachsenden Pflanzen, Bäumen und dichten Sträuchern säumt, um wenig später durch karge Strandabschnitte und einsame Stege zu überraschen, wo auch grosse Enten-Kolonien zu sehen waren. Schlussendlich spazierten die 40 Teilnehmenden durch den Kreuzlinger Seeburgpark. Diese 2,5 km lange Seeuferanlage ist der grösste, öffentliche Erholungs- und Erlebnispark am Bodensee. Als krönender Abschluss wurde der 15,4 m hohe Beobachtungsturm mit seinen 53 Stufen bestiegen. Die Aussicht über Kreuzlingen, Konstanz und die ganze Weite des Bodensees war imposant. Zurück nach Herisau liess man sich von der Bahn chauffieren, und liess die vergangenen Stunden mit ihren vielfältigen Eindrücken Revue passieren.

 

29. Oktober 2018

 

 

7. Wanderung

"Zu Gast im Tannzapfenland"

11. September 2018

Im Volksmund und in der Tourismuswerbung wird der höhergelegene, südlichste Teil des Hinterthurgaus – zwischen Bichelsee, Oberwangen und dem Dreikantonestein – wegen der grossen Nadelwälder auch Tannzapfenland genannt.. Diese Gegend wollte die Wandergruppe erkunden. Die angesagte Tour im Grenzgebiet der Kantone Zürich und Thurgau bot einiges und verlangte den rund 33 Teilnehmenden auch einiges ab. Ob dies nun ein Zugsausfall, ein verspäteter Bus, steile Aufstiege oder schmale wurzlige Wege waren. Alle nahmen es gelassen, der Tag war viel zu schön um sich aufzuregen!
Von Bichelsee aus ging es hinauf zum Chabishaupt, einem bewaldeten 823 Meter hohen Hügel. Die Aussicht war spektakulär, man sah nebst den Gipfeln in der Nähe sogar den Tödi. Vorbei an Rengerswil gelangte die Gruppe nach Niederwies und zur Höchi, einem Kraftort mit wunderbarer Aussicht und ebenso wunderbaren Gastgebern. Grillstellen und Sitzplätze standen zur Verfügung, und mit Getränken, Kaffee und Kuchen wurde für das Wohlergehen aller aufs Beste gesorgt.

 

                      

 

Der Abstieg in den Kneippkurort Dussnang führte über den Tanneggergrat, ein naturnaher Pfad durch den Wald. In diesem urwaldähnlichen Gebiet mit den Nagelfluhfelsen soll übrigens eine Kolonie von Gämsen leben. Sie zeigten sich der Club 60plus-Wandergruppe allerdings nicht. Der Weg war steil, an einigen Stellen sehr schmal und das Gelände auf beiden Seiten steil abfallend. Eine Tafel wies darauf hin, dass Trittsicherheit und gute Schuhe erforderlich seien. Ab und zu war eine helfende, stützende Hand sehr willkommen.
Der Tag hielt viel Unvergessliches bereit und jeder Teilnehmer nahm sicher ein persönliches Highlight mit nach Hause.

18. Sept 2018

 

 

 

6. Wanderung

«Panoramaweg Braunwald»

23. Juni 2018
44 gutgelaunte Wanderinnen und Wanderer trafen sich am 23. Juni bei schönstem Wanderwetter zum Tagesausflug. In Linthal stiess der ehemalige Präsident mit Gattin zur Gruppe. Die ersten 600 Höhenmeter wurden in knapp 7 Minuten überwunden, vor 100 Jahren benötigte man dafür allerdings die dreifache Zeit.
                     
Den Aufstieg vom autofreien (dafür traktorreichen) Braunwald hinauf zum Grotzenbüel (1560 m) erleichterte die Gondelbahn. Nun führte der Weg in angenehmer Steigung - vorerst leicht im Schatten, dann durch reich blühende Wiesen - hinauf zum Chnügrat und über den Seblengrat zum Gumen (1910 m). Die Anstrengung wurde mit einer herrlichen Aussicht auf den schneebedeckten Tödi belohnt.
Bald zeigten sich an den Bergspitzen erste Wolken. Dennoch genossen die sonnenhungrigen und windfesten Wanderer die Mittagsrast auf der Terrasse.
Auf dem Weg zum Ortsstockhaus fand sich noch ein Schneefleck und daneben erste Frühlingsblumen. Zügig ging es nun hinunter zum Grotzenbüel. 5 Teilnehmerinnen und Teilnehmer liessen es sich nicht nehmen, das letzte Wegstück nach Braunwald mit dem Trottinett zurückzulegen.

Juli 2018

 

 

5. Wanderung

«Schauenberg und Farenbachtobel»

22. Mai 2018

 

Fast so hoch wie das Lutzenland

Fantastische Aussichten und eine traumhafte Bachlandschaft versprach die Ausschreibung für die fünfte Wanderung vom Club 60plus Herisau. Dazu kommt, dass der Wanderleiter einen perfekten Draht zum Wettergott haben muss. Entgegen allen Prognosen war es warm, ziemlich sonnig und blieb den ganzen Tag trocken.
Von Rämismühle-Zell führte die Strecke an Kabis-, Sellerie- und Getreidefeldern vorbei. Unterwegs war einer der ältesten Landgasthöfe der Schweiz, das Girenbad, einen kurzen Marschhalt wert. Seit dem Mittelalter bis 1968 war dieser Gasthof ein Kurbad. Das Ziel der Wanderung, der Schauenberg, bietet mit seinen 890 Metern einen wunderbaren Rundblick auf die Alpen, ins Mittelland und die ehemalige Vulkanregion Hegau. Das Panorama gehört ohne Zweifel zu den schönsten im Kanton Zürich. Nebst der Feuerstelle sind auch Ruinen einer ehemaligen Burg zu sehen.
Bevor es wieder abwärts ging, nahmen zwei Vereinsmitglieder noch ein Zäuerli – wohl einfach, weil es so gut zur Stimmung und in die Landschaft passte.

                      

Der Rückweg nach Elgg führte durch das Farenbachtobel, eine wunderschöne, wild-romantische und fast schon mystische Landschaft. Leider verpassten es die Teilnehmenden, die vielen Brücken und Stege zu zählen, die immer wieder überquert werden mussten. Die eigentlichen Stare des Tobels aber sind der stiebende Wasserfall und die Kneipp-„Station“. Es wagten einige, die Schuhe auszuziehen, die Hosen hochzukrempeln und ins kalte Wasser zu steigen! Nach vier Stunden Wanderzeit eine Wohltat für die Füsse.

                                                                          

24. Mai 2018                                   

 

 

4. Wanderung

«Bachab durch die Höll»

17. April 2018

 

Wer von St. Georgen nach Haggen will, muss nicht den Bus nehmen. Dem Wattbach entlang gibt es einen wunderbaren Wanderweg. Das erste Teilstück führte die 50 Teilnehmenden von der Kirche St. Georgen zum Unteren Brand. In Ermangelung anderer Einkehrmöglichkeiten wurde bereits hier, am alten Pilgerweg nach Appenzell, im idyllischen Gasthaus „Unterer Brand“ Rast gemacht. Durch die Wattbachschlucht, vorbei an Liebegg und an der Höll, führte der Weg weiter nach Zweibruggen. Dort fliessen Wattbach und Sitter zusammen. Leider wusste niemand und auch eifriges Googeln half nichts, woher der Name „Höll“ stammt und was seine Bedeutung ist. Den Teufel jedenfalls hat niemand von den Teilnehmenden gesehen! Zum Schluss ging es nochmals bergauf zur Haggenbrücke, im Volksmund „Ganggelibrugg“ genannt. Diese wohl allen, mindestens dem Namen nach bekannte, 355 Meter lange Stahlfachwerk-Brücke, ist mit ihren 98 Metern einer der höchsten Stege Europas und wurde vor 80 Jahren erbaut. Damals war das eine echte Pioniertat. Des einen Freud, des anderen Leid: Seit der Totalsanierung vor einigen Jahren „ganggelet“ die Brücke nicht mehr.

Es war ein rekordverdächtiger Anlass in Bezug auf die Teilnehmerzahl und in Bezug auf das prächtige, vorsommerlich warme Wetter! 

                               

                       

                           

  

21. April 2018                                   

 

 

3. Wanderung

«Säge Mühletobel»

27. März 2018

 

Die Frühjahrs-Wanderung animierte 36 Mitglieder zum Teilnehmen. Trotz einiger Skeptik war der Wettergott der Gruppe gut gesinnt, schien doch bereits am Bahnhof Wil die Sonne. Von dort ging die Fahrt mit dem Bus zum Nollen, dem "Rigi des Thurgaus". Von der "versprochenen" Aussicht auf Bodensee, Alpstein, Churfirsten und die Alpen war leider nichts zu sehen.
Über Ruedenwil, Gabris und Dietenwil führte der Weg auf Asphalt und über Ackerwege nach Neukirch an der Thur, wo im Gasthaus Sonne ein feines Mittagessen bereit war.

                               

                       

 

Höhepunkt der Wanderung war die Besichtigung der Säge Mühletobel. Sie stammt aus dem Jahre 1673 und bis am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde dort gesägt. Die Restauration erfolgte zwischen 1995 und 1997 in liebevoller Kleinarbeit durch die Besitzer Vreni und Bruno Fedi. Entstanden ist dadurch ein kleines Bijou. Dank der Wiederherstellung des Mühleweihers kann die Säge heute wie anno dazumal mit Wasserkraft betrieben werden.

Das letzte Wegstück zum Bahnhof Kradolf, vorbei an der Burgruine Last, rundete einen perfekten Wandertag ab.

 

31. März 2018                                   

 

 

2. Wanderung

"Wanderung mit Fondueplausch"

20. Februar 2018
Bei kaltem Bisenwetter marschierten 30 Mitglieder vom Säntispark Richtung Fussballstadion. Über die Kirche Winkeln ging's weiter vorbei an den SAK-Anlagen durch den herrlich verzuckerten Wald zum alten Zoll. Über Kreckel und Ebnet erreichte die Schar nach einer guten Stunde das Ziel: Forsters Fondue-Beizli in der Windegg.

 

                                

 

Im gemütlichen Kellergewölbe genossen die Teilnehmer in behaglicher Atmosphäre ein feines Fondue und ein leckeres Dessert. Georg Kegel unterhielt die gut gelaunten Gäste mit der Harmonika. Beim Singen von Liedern aus aller Welt wurde es allen warm ums Herz.
Am Schluss waren sich alle einig, an einer sehr gelungenen Veranstaltung teilgenommen zu haben.

                              

5. März 2018                                   

 

 

1. Wanderung

"Mit Schneeschuhen
ums
 schönsten Dorfes der Schweiz 2017"

  

23. Januar 2018 

 

Für die traditionelle Schneeschuhwanderung lag der Schnee leider in anderen Regionen. Die 15 wanderlustigen Frauen und Männer wanderten deshalb zu Fuss auf der gut ausgeschilderten Route AR1 der Gemeinde Schwellbrunn, um dem Himmel etwas näher zu sein.
Über Högg, Risiwald und Sitz führte der meist nasse und glitschige Weg zum Restaurant Landscheide zu Kaffee und Kuchen. Auf der anschliessenden Route hinunter zu Sägebach versperrten mehrere Tannen den Weg, die den Stürmen der vergangenen Wochen nicht standhalten konnten.

                                

 

Wieder zurück in Schwellbrunn rissen die Wolken auf und der tiefverschneite Säntis glitzerte und funkelte so wunderbar in der Nachmittagssonne, dass einigen sogar ums Singen war, bevor der Bus die zufriedene Wandergruppe zurück nach Herisau brachte.

                              

8. Februar 2018/ms